Dieses Dokument bietet technische Spezifikationen für die Hauptfunktionen des KeyStep mk2, einer voll ausgestatteten USB-MIDI-Tastatur.
Der Arpeggiator ist eine zentrale Komponente, die Notenmuster basierend auf den gedrückten Tasten erzeugt.
| Technischer Aspekt | Detaillierte Spezifikationen |
|---|---|
| Modi | Der KeyStep mk2 bietet insgesamt 15 vordefinierte Arpeggiator-Modi. Dazu gehören Standardmodi wie Up, Down, UpDown, Random, Order und Poly. |
| Spezialmodus 16 | Modus 16 ist der User Sequence-Modus, der das zuletzt gespielte Sequenzer-Muster in den Arpeggiator überträgt. |
| Notenkapazität | Sie können Ihrem Arpeggio bis zu 64 Noten hinzufügen, indem Sie die *Hold*-Taste und die *Octave –/+*-Tasten verwenden. |
| Oktavbereich | Der Bereich kann auf 4 Oktaven erweitert werden, indem Sie Shift gedrückt halten und die *Arpeggio Octave*-Tasten drücken. |
| Gate-Steuerung | Die Gate-Zeit (Notendauer) ist von 10% (kürzeste) bis 90% (längste) einstellbar. Diese Einstellung ist unabhängig von den Sequenzer-Gate-Einstellungen. |
| Swing-Bereich | Swing kann von 50% (gleiche Noten) bis 75% (maximaler Shuffle) eingestellt werden. |
| Zufälligkeit (Spice) | Die Spice-Funktion fügt Zufälligkeit zu Gate-Länge, Pausen und Ratchet (mehrfaches Triggern) hinzu. Sie wird durch Halten von Shift und Bewegen des Modulationsstreifens gesteuert. |
| Umwandlung | Ein aktiver Arpeggio kann durch langes Drücken der Record-Taste oder durch Halten von Shift und Drücken von To Seq in ein Sequenzer-Muster umgewandelt werden. |
Der KeyStep mk2-Sequenzer ist polyphon und ermöglicht das Aufnehmen und Abspielen komplexer musikalischer Muster.
| Technischer Aspekt | Detaillierte Spezifikationen |
|---|---|
| Speicherkapazität | Der Sequenzer speichert insgesamt 64 Sequenzen, aufgeteilt in 4 Banks mit jeweils 16 Mustern. Muster können mit dem *MIDI Control Center* gespeichert und ausgetauscht werden. |
| Musterspezifikationen | Jedes Muster kann bis zu 64 Schritte lang sein, mit einer Polyphonie von bis zu 8 Noten pro Schritt. |
| Aufgezeichnete Daten | Der Sequenzer zeichnet Noten, die Velocity jeder Note, Pausen (über die *Hold*-Taste eingegeben) und Daten auf, die über MIDI oder USB ankommen. Automatisierung (Pitch Bend, Modulation, Gate, Spice, Aftertouch) kann ebenfalls aufgezeichnet werden, wenn aktiviert. |
| Nicht aufgezeichnete Daten | Der Sequenzer zeichnet NICHT die Notendauer (*Gate time*), Änderungen der Zeitteilung oder den Swing-Prozentsatz auf. |
| Quantisierungsstärke | Die Quantisierung (Zeitkorrektur für Echtzeitaufnahmen) kann auf 50% oder 100% korrigiert eingestellt werden. |
| Bearbeitungsfunktionen | Zu den Schnellbearbeitungsfunktionen gehören Nudge (Shift + Nudge-Tasten), um das Muster zeitlich zu verschieben, und Double (Shift + Double-Taste), um die Länge des Musters und seiner Ereignisse zu verdoppeln. Die Undo-Funktion entfernt den zuletzt aufgezeichneten Schritt. |
Der KeyStep mk2 ist ein voll ausgestatteter Controller mit umfangreicher MIDI-, USB- und analoger (CV/Gate) Konnektivität.
| Technischer Aspekt | Detaillierte Spezifikationen |
|---|---|
| Tastaturempfindlichkeit | Der Controller verfügt über eine Slimkey-Tastatur mit Velocity und Aftertouch (Druckempfindlichkeit). Velocity- und Aftertouch-Kurven können auf linear, logarithmisch oder exponentiell eingestellt werden. |
| CV-Pitch-Formate | Zwei Formate werden unterstützt: Volt/Oktave (0–10V) und Hertz/Volt (max. ~12V). |
| CV-Pitch-Referenz | Die MIDI-Note, die eine 0-Volt-CV-Ausgabe sendet, ist wählbar, mit den Optionen: C–2, C–1, C0, C1, C2 oder C3. |
| Gate-Format | Das Gate-Ausgangssignal ist konfigurierbar für S-trig, V-trig 5V oder V-trig 12V zur Kompatibilität. |
| Modulationsausgänge (Mod 1/2) | Die beiden Mod-Ausgänge senden Steuerspannungssignale. Die Signalquelle kann aus Velocity, Aftertouch, Modulationsstreifen, Zufall oder Impuls ausgewählt werden. |
| Modulationsspannungsbereich | Die maximale Spannung, die über die Mod-1/2-CV-Ausgänge gesendet wird, ist von 1–10 Volt einstellbar. |
| Verhalten des Touch-Streifens | Der Pitch-Streifen springt beim Loslassen auf Null zurück. Der Modulationsstreifen springt NICHT auf Null zurück, wenn er losgelassen wird, was bedeutet, dass die Modulation fortgesetzt wird, bis sie manuell auf Null zurückgesetzt wird. |
| Pitch-Bend-Bereich | Der Bereich des Pitch-Touch-Streifens kann von 1–24 Halbtönen festgelegt werden. |
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