- Neugestaltete "Play"-Seite
- Quick Edit V3
- Neue Filter "Rage" / "Ripple" / "Reverb"
- Neuer Effekt "Corroder"
- Verbesserungen der CPU-Auslastung
- Upgrades des Klangmotors
- "Classic Filter - FM" "Audio-Rate-Modulationen"-Implementierung
- Neue Sound-Design-"In-App"-Tutorials
Weitere Details finden Sie in den folgenden Abschnitten.
Die "Play"-Seite wurde für bessere Lesbarkeit (Größerer Preset-Name) und Intuitivität überarbeitet:
Sie finden kreisförmige Makros und einen reaktiven Visualisierer, der die Klangstruktur in Echtzeit darstellt.
Es bietet auch eine nützliche Option "Visualisierer deaktivieren" am unteren Rand der Oberfläche für Setups mit reduzierter Grafikleistung (Integrierte Grafik oder Einstiegs-GPUs) und verhindert, dass die CPU-Leistung gleichzeitig beeinträchtigt wird.
Das "Quick Edit"-Tooltip wurde verbessert und zeigt nun den Modulationsbereich auf den Zielparametern an (z. B.: Praktisch für Tonhöhenmodulation), um immer im kreativen Fluss zu bleiben:
{Modulationsquelle} +/- {Betrag}
{Minimaler Bereich} → {Maximaler Bereich}
In Pigments 7 finden Sie drei zusätzliche Filter:
- "Rage":
Der Filter Rage ist ein einzigartiger Filter, der eine Rückkopplungsschleife mit einer Verzerrung innerhalb der Rückkopplung implementiert, um einen wirklich aggressiven, dröhnenden Klang zu erzeugen, während er der Resonanz einen einzigartigen Charakter verleiht. Der Rage-Parameter betont dies, indem er die Verzerrung innerhalb der Rückkopplungsschleife steuert.
- "Ripple":
Der Filter Ripple ist ein Filter, der aufeinanderfolgende Allpassfilter bei derselben Frequenz kombiniert und so eine intensive Phasenverschiebung erzeugt, die zu Verzögerungen bestimmter Frequenzen führt.
- "Reverb":
Der Reverb-Filter ist ein sehr kurzer Hall, der hauptsächlich eine Klangfarbenmodifikation statt eines Hallklangs bewirkt. Er ist ein großartiges Werkzeug, insbesondere für Bass-Design. Die zusätzliche Nachverzerrung hilft dabei, einzigartige und fette Klangfarben zu erzeugen.
Ein neuer Effekt namens "Corroder" ist jetzt verfügbar:
Der Corroder-Effekt fügt Ihrem Klang Textur und Körnung hinzu, während die Identität des trockenen Signals erhalten bleibt. Er funktioniert, indem er FM auf das Eingangssignal mit internen oder externen Quellen anwendet, um alles von subtiler Stereo-Verbesserung bis hin zu aggressiver digitaler Erosion zu erzeugen.
Der "Classic Filter" profitiert nun von FM-"Audio-Rate"-Modulationen aus den folgenden Quellen:
- Engine 1
- Engine 2
- Mod Osc 1
- Mod Osc 2
Die Auswahl ist über das "FM"-Quellenauswahlmenü für Filter 1 und 2 verfügbar:
Dies ermöglicht komplexe, harmonisch reiche Bewegungen direkt auf der Filterstufe.
Zwei Änderungen wurden vorgenommen, um die Audioqualität zu verbessern und Reibungspunkte zu minimieren:
- Verfeinerte "Amplitudenhüllen", um unerwünschte Klickgeräusche zu eliminieren, die manchmal bei der Verarbeitung von Signalen mit minimalem Hochfrequenzgehalt, wie einer reinen Sinuswelle, durch einen Multiband-Kompressor auftreten können.
- Implementierung von S-förmigen Kurven in den Attack- und Release-Phasen, um ein viel sanfteres und allmählicheres Ein- und Ausblenden bei den kürzesten Einstellungen zu gewährleisten, während bei längeren Zeiten eine natürlichere und progressivere Kurve beibehalten wird, was zu einem saubereren Signal führt, wenn nötig.
Einige Optimierungen wurden an Engines und Modulen vorgenommen, um die Gesamtleistung zu verbessern, eine flüssigere Wiedergabe, höhere Polyphonie und bessere Effizienz zu ermöglichen, wie z. B.:
- Verbesserungen der Stimmenverarbeitung mit polyphonen Patches, um die CPU-Belastung zu reduzieren
- Optimierungen der Standard-Presets (Multicore "An" + "Granular-Engine-Kornlimit" auf 64 gesetzt)
Pigments 7 bietet nun mehrere "Sound-Design"-Tutorials basierend auf verschiedenen Musikstilen und Klangtypen, um Kerntechniken zu vermitteln und wertvolle Tipps zu geben.
Diese finden Sie über das Hamburger-Menü (obere linke Ecke) oder über das Einstellungsfenster:
